V 5.13 Stirling Motor

Ziel:

Demonstration des Heißluftmotors

Aufbau:

Ein kleiner Stirlingmotor (Spielzeugmodell) wird aufgebaut und betrieben. Er besteht aus zwei Zylindern: einem Arbeitszylinder, der geheizt wird, und einem Verdrängungszylinder. Die dabei geleistete Arbeit wird in Rotation umgesetzt.

Durchführung:

Der genau Verlauf der beiden Zylinder kann man aus nebenstehendem Schaubild erkennen. Der komplette Kreisprozess, welcher diesem Stirling-Motor zugrunde liegt, ist folgendermaßen gegliedert in isotherme und isochore Zustandsänderungen.

1 -> 2: Isotherme Expansion, T 2 = const und folglich DU = const. Das Gas expandiert isotherm, die zugeführte Wärme Q 2 verrichtet die Arbeit W 2 < 0:

2 -> 3: Isochore Abkühlung, V 2 = const, Abgabe von Wärme Q a < 0 ohne Arbeitsleistung DW = 0:

3 -> 4: Isotherme Kompression, T 1 = const und DU = const.
Es wird Wärme Q 1 < 0 abgegeben unter Aufnahme von Arbeit W 1:

3 -> 4: Isochore Erwärmung, V 1 = const, Aufnahme der Wärmemenge Q b ohne Verrichtung von Arbeit:

Die Gesamtenergiebilanz für Wärmemenge gilt:

und für die Gesamtbilanz der Arbeit:

Die Gesamtenergie bleibt erhalten: Q ges + W ges = 0.

Der Wirkungsgrad der Stirling-Maschine ist durch den Temperaturunterschied der beiden Wärmereservoirs gegeben:

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